Eine kurze Geschichte des WIMP Interface



Mac OS X: Das wohl zur Zeit schönste WIMP Interface

Wenn Du ein WIMP Interface benutzt, mußt Du nicht unbedingt ein Wimp (WIMP engl.: Feigling, Schwächling) sein.

Die Abkürzung WIMP steht für die vier wichtigsten Konzepte heute typischer GUIs (engl. Graphical User Interface, Graphische Benutzerschnittstelle):

  • Window (Fenster)
    Ein abgegrenzter Bereich auf dem Bildschirm, in etwa vergleichbar mit einem Blatt Papier auf dem Tisch. Programme nutzen es z.B. um ihre Ausgaben als Text oder Graphik darzustellen.
    Fenster können vor oder hinter anderen Fenstern sein und in Fenstern können andere Fenster sein, z.B. Fenster die aussehen wie Knöpfe oder Schiebebalken.
  • Icon (Zeichen)
    Zeichen sollen auf eine Funktion hinweisen, z.B. ein Schere um etwas auszuschneiden oder ein Mülleimer um etwas zu löschen.
    Sie sind zumeist schneller erkennbar als ein Text und wenn sie außerdem noch schön ausschauen, dann erhöhen sie die Freude mit einem Programm zu arbeiten.
  • Menu (Menü)
    Eine Liste von Kommandos, meist in Form von Text, zwischen denen der Nutzer auswählen kann.
  • Pointer (Zeiger)
    Ein Symbol, das die Maus auf dem Bildschirm repräsentiert und sich bewegt, wenn sich auch die Maus bewegt. Es ersetzt den Finger, mit dem man auf den Bildschirm fassen könnte um die dort gezeigten Knöpfe, Schiebebalken, usw. zu bedienen.

An dem WIMP Konzept hat sich viele Jahre hinweg nichts geändert. Eine wirkliche interessante Neuerung sind jedoch Tablett PCs oder aber dreidimensionale virtuelle Welten.

Doch nun ein (unvollständiger) Blick zurück in die Vergangenheit.